Es muß nachts super kalt gewesen sein. Die Autos waren zugefroren. Weil ich schnell mit Onkel Michael Brötchen holen wollte, hat Mutti mir warme Klamotten über den Schlafanzug angezogen und los gings. Und weils zwar kalt, aber schön sonnig war, sind wir gleich noch mal runter zum Strand.
Mutti hat in der Zwischenzeit ihr zweites Buch durch gelesen.Patricia Shaw – Salz der Hoffnung.
So ein richtig schönes anspruchsloses Buch, wenn man bräsig auf dem Sofa liegt und zwischendurch auch mal einschläft…
Uneheliches, aber bildhübsches und kluges Mädchen wächst bei seinen strengen Großeltern auf, weil die Mutter im Kindsbett verstorben ist. Sie erbt ein Vermögen, sucht ihren Erzeuger, und verliebt sich, obwohl sie verheiratet ist (!), in ein Bild von einem Mann – den Dänen Jorge Jorgensen. Und schwups beginnt die stürmische Liebesgeschichte, deren Ende Mutti echt überrascht hat.
Jeans und weißes Shirt - klassisch cool !
Nach dem Frühstück haben wir den Angelsee in Ho besucht.
Dort ist Opa Siegfried (also Opa Garten) früher immer zum Angeln gewesen, oft auch zusammen mit Lukas.
Wir sind einmal um den Tümpel gelaufen zum Gedenken an Opa, der heute Geburtstag gehabt hätte !
Danach waren wir kurz in Vejers Strand.
Ich bin mit Lukas und Papa nach Hause gefahren, während der Rest noch ein leckeres Eis essen war.
Papa hat dann sein Steinpilzrisotto gekocht und für mich gab es Karotten, Kartoffeln und Bio-Hühnchen..
Steinpilzrisotto a la Papa (für 5 Personen)
Zutaten:
500g Risottoreis
Handvoll getrocknete Steinpilze (am besten mitgebrachte aus dem Italienurlaub ;-) )
2 Zwiebeln
Butter
2l Brühe
Frischen geriebenen Parmesan
100g Butter in kleine Stücke geteilt
Zubereitung:
Die Steinpilze in Wasser einweichen.
Zwiebeln fein hacken und in Butter dünsten.
Risottoreis hinzugeben und leicht rösten (darf nicht braun werden !).
Mit heißer Hühnerbrühe nach und nach aufgießen, so dass der Reis immer leicht mit Flüssigkeit bedeckt ist.
Unter ständigem Rühren ca. 15 Minuten köcheln.
Dann die Steinpilze hinzu und weitere 10 Minuten unter Rühren köcheln.
Nach ca. 25 Minuten sollte der Reis gar sein, aber noch nicht zerkocht, d.h. man sollte jedes einzelne Korn noch spüren.
Dann muß alles zackig gehen ! Parmesan und Butter unterrühren und sofort essen !
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Papa besteht – zu Recht ! – immer darauf, erst mit dem Risottokochen anzufangen, wenn alle Mitesser anwesend sind und auf sein Kommando in Windeseile am Tisch sitzen.
Nach dem Essen haben Oma und ich uns draußen auf der Terrasse vergnügt, bevor wir beiden noch eine Runde spazieren gegangen sind. Abends haben wir es uns wieder gemütlich gemacht.
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Und Mutti hat Urlaubsbuch Nr. 3 durchgelesen.
Dr. med. Eckart von Hirschhausen – Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.
Herrlich – nicht wirklich neu, aber erfrischend !
Alleine für solche Sätze wie „Wer beim Weckerklingeln liegen bleibt, beginnt den Tag mit einer Niederlage. Glück ist eine Überwindungsprämie, der Tag entscheidet sich an der Bettkante.“ lohnt es sich, das Buch zu lesen.
Oder „Gerade als älterer Bürger sollte man beim Überqueren der Straße immer einen Hund dabeihaben – kein Deutscher überfährt einen Hund.“
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